Stellenabbau bei der Stadt Leverkusen

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Stellenabbau bei der Stadt Leverkusen

Einer der größten Arbeitgeber der Stadt hat einen großen Stellenabbau angekündigt: bei der Stadt Leverkusen sollen in den kommenden zehn Jahren gut 130 Arbeitsplätze wegfallen. Das hat jetzt der Oberbürgermeister angekündigt.

Rathaus Wiesorf, Rathaus, Wiesdorf, Symbolbild
© Benedikt Klein

Fast 15 Millionen Euro sollen so gespart werden. Geld, das die Stadt im Nothaushalt dringend braucht.

Kündigungen soll es aber keine geben. Wenn Mitarbeitende in den Ruhestand gehen oder wegziehen, sollen ihre Stellen einfach nicht nachbesetzt werden. Auslaufende Verträge sollen außerdem nicht verlängert werden.

Fest steht dieser konkrete Plan zum Stellenabbau noch nicht. Der Stadtrat muss erst noch grünes Licht dafür geben.


Teilweise längere Wartezeiten erwartet

Der Wegfall der Stellen kann laut Oberbürgermeister dazu führen, dass bestimmte Verwaltungsprozesse in Zukunft etwas langsamer laufen, zum Beispiel in der Führerscheinstelle. Die Stadt ist aber bemüht, das Ganze aufzufangen. So sollen Mitarbeiter aus anderen Bereichen übernehmen, Arbeiten zusammengelegt und wenn möglich auch mehr Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen.

Auch Kultur-Einrichtungen betroffen

Von den Sparmaßnahmen könnten auch das Museum Morsbroich, das Forum in Wiesdorf, die Musikschule und das Industriemuseum Sensenhammer betroffen sein. Wenn Stellen dort gestrichen oder nicht nachbesetzt würden, hätte das Folgen: kürzere Öffnungszeiten, weniger Ausstellungen oder der Wegfall von Veranstaltungen.

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