Razzien in Leverkusen und Umgebung

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Razzien in Leverkusen und Umgebung

Wegen eines der niedrigsten Gewerbesteuersätze in NRW gerät Leverkusen offenbar in den Fokus von Ermittlern. In der Region hat es jetzt Durchsuchungen gegeben – der Verdacht: mögliche Briefkastenfirmen.

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Ermittlungen nach Verdacht auf Steuerdelikte

In Leverkusen und Monheim hat es am Dienstag Durchsuchungen gegeben. Das hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigt. Zu den Hintergründen äußerten sich die Ermittler wegen des Steuergeheimnisses und laufender Verfahren bislang nicht weiter. Laut Medienberichten stehen mögliche steuerliche Unregelmäßigkeiten im Raum.

Leverkusen wohl im Fokus wegen niedriger Steuern

Hintergrund der Ermittlungen könnte auch die steuerliche Situation in der Region sein: Leverkusen gehört zu den Städten mit den niedrigsten Gewerbesteuersätzen in NRW. Das macht den Standort grundsätzlich attraktiv für Unternehmen. Bereits in der Vergangenheit war in Opladen ein Bürogebäude aufgefallen, in dem über 200 Firmen gemeldet sein sollen – ein klassischer Hinweis auf mögliche Briefkastenstrukturen. Die Stadt selbst verweist darauf, dass die Kontrolle solcher Firmen in der Zuständigkeit der Finanzbehörden liege.

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