Haftstrafe für Betreiber von Corona-Testzentren in Leverkusen

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Haftstrafe für Betreiber von Corona-Testzentren in Leverkusen

Ein Betreiber von Corona-Testzentren hier in Leverkusen muss für drei Jahre ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Köln jetzt entschieden. Er hatte bei der Abrechnung von angeblich durchgeführten Corona-Tests betrogen.

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Großer Schaden bei der Kassenärztlichen Vereinigung

Anders als in vielen ähnlichen Betrugsfällen hatte der 63-Jährige tatsächlich Testzentren betrieben. Insgesamt acht Stück in Essen, Köln und bei uns in der Stadt. Aber: auf der Abrechnung, die an die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein ging, hatte er mehr Tests angegeben als tatsächlich durchgeführt wurden. So hat er nach Auffassung der Richter rund 1,6 Millionen Euro kassiert, die ihm nicht zustanden. Dieses Geld muss er jetzt zurückzahlen. Ursprünglich war auch die Ehefrau des Verurteilten mit angeklagt. Das Verfahren gegen sie wurde aber eingestellt.

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