Giftige Pflanzen und Tiere in Leverkusen

Radio Leverkusen

Giftige Pflanzen und Tiere in Leverkusen

In Leverkusen gibt es aktuell gleich zwei giftige Pflanzen bzw. Tiere. In Rheindorf wächst an der Wupperstraße gerade Riesenbärenklau. Der Saft der Pflanze ist in Kombination mit Sonnenlicht hochgiftig. Außerdem sind wieder Fälle vom Eichen-Prozessionsspinner gemeldet

Riesenbärklau in Leverkusen Rheindorf

Für den vom Riesenbärklau betroffenen Straßenbereich ist der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen NRW) zuständig. Wir haben dort nachgefragt, was gegen den Riesenbärenklau gemacht wird. Laut einer Sprecherin haben die Mitarbeiter der zuständigen Straßenmeisterei den Fall auf dem Schirm. Außerdem kennen sie die grundsätzliche Problematik des Riesenbärenklaus und entfernen solche Pflanzen oder leiten weitere Maßnahmen ein, wenn sie die Pflanze entdecken. Und bei der Entdeckung können wir auch mithelfen. Wer die giftige Pflanze sieht, kann das direkt bei der Straßenmeisterei melden.

Eichen-Prozessionsspinner in Leverkusen

Außerdem sind in Schlebusch an der Bullenwiese (Willy-Brandt-Ring, Ecke Straßburger Straße) Eichen-Prozessionsspinner entdeckt worden. Das hat uns eine Stadtsprecherin auf Radio Leverkusen-Nachfrage bestätigt. Aktuell gebe es bei uns im Stadtgebiet 5 gemeldete Fälle. Diese Fallzahl sei überschaubar und auf den bisher kühlen Frühsommer und viel Feuchtigkeit zurückzuführen. Die feinen Haare der Eichen-Prozessionsspinner sind mit einem Nesselgift versetzt, das beim Menschen heftige allergische Reaktion auslösen kann. Die Raupen des Nachtfalters haben ihren Namen übrigens daher, dass sie bei Ortswechseln dicht beieinander in Reihen kriechen, ähnlich einer kirchlichen Prozession von Menschen.

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