Leverkusen beschließt Lösung bei Rettungsdienst-Gebühren

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Leverkusen beschließt Lösung bei Rettungsdienst-Gebühren

Der Leverkusener Stadtrat hat einer Übergangslösung für die Rettungsdienst-Gebühren zugestimmt. Damit reagiert die Stadt auf den Gebührenstreit rund um sogenannte Fehlfahrten und setzt als eine der ersten Kommunen in NRW auf den neuen Kompromiss des Landes.

Krankenwagen, Notarzt, Blaulicht, Rettungskräfte
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Stadtrat stimmt Kompromiss zu

Als eine der ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen hat Leverkusen beschlossen, eine Übergangslösung bei den Rettungsdienst-Gebühren umzusetzen. Grundlage ist ein Kompromiss, den NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gemeinsam mit den Krankenkassen ausgehandelt hat. Dabei geht es um sogenannte Fehlfahrten – also Einsätze, bei denen Rettungskräfte ausrücken, die Patientinnen und Patienten am Ende aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Diese Einsätze verursachen hohe Kosten.

Entlastung im Gebührenstreit

Die Krankenkassen übernehmen im Rahmen der Übergangslösung künftig einen Teil dieser Kosten. Leverkusen möchte dieses Angebot nun nutzen.

Die Entscheidung dürfte auch dazu beitragen, den Streit um die in Leverkusen falsch berechneten Rettungsdienst-Gebühren zu entschärfen. Die jetzt beschlossene Regelung gilt allerdings nur für dieses Jahr. Für die Zukunft muss noch eine dauerhafte Lösung gefunden werden.

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